
Zimmerer bauen auf und verwenden dabei natürliche und nachwachsende Rohstoffe. Ein sehr interessanter Beruf mit großer Tradition aber auch mit Hightech, der eine echte Herausforderung für junge Menschen ist.
Im Berufsgrundschuljahr lernen Auszubildende grundlegende Holzbau-Techniken, aber sie schnuppern auch in andere Bauberufe hinein: Fliesen legen, Mauern aufbauen, Dächer decken. Der Zimmerer - ein Alleskönner.
Doch der hauptsächliche Werkstoff der Zimmerer bleibt das Holz. Daniel, Sebastian, Andreas und Florian haben sich im Wald auf die Suche danach gemacht. Dabei haben sie jemanden getroffen, der Ihnen erzählt hat, wie es war, als der Zimmerer sich seine Bäume im Wald noch selbst ausgesucht hat, um sie dann mit den klassischen Zimmerwerkzeugen zu bearbeiten:
Wenn ein Haus im Rohbau steht und der Dachstuhl aufgerichtet ist, wird das Richtfest gefeiert. Der Zimmerermeister steht dabei in luftiger Höhe oben auf dem Dachstuhl. Mit einem Glas Wein in der Hand segnet er das Haus und die, die es gebaut haben und bewohnen werden, mit dem Richtspruch. Wie das klingt und welche anderen alten Bräuche es im Zimmererhandwerk noch gibt, haben Thomas, Wolfgang, Stefan und Alfons herausgefunden.
Zimmerer tragen traditionell eine ganz besondere Kleidung. Dadurch sind sie sofort erkennbar. Teste dein Wissen über diese Kleidung beim Quiz von Emmanuel, Michael, Sebastian und Felix!
Am Ende gibt's dazu auch ein paar Tipps von erfahrenen Zimmerleuten.
Schwierig? Hör dir die Auflösung an!
Zimmerer arbeiten oft im Freien. Wer hoch oben auf dem Dach herumklettert muss absolut schwindelfrei sein und darf keine Höhenangst haben.
Wenn es jedoch kalt und eisig ist, dann ist die Arbeit der Zimmerer noch gefährlicher als sonst. Deshalb mussten Atreo und Marcello ziemlich lange suchen, bis sie bei Minusgraden überhaupt Zimmerer auf einer Baustelle gefunden haben. Die arbeiteten dann auch nicht am Dachstuhl, sondern am Innenausbau. Zimmerer sind eben Allrounder. Begleitet die beiden auf ihrer Suche, die vor der Baustelle eines abgebrannten Gasthauses in Amberg beginnt.
So lange dauert die Walz. Das ist die Wanderschaft, die Zimmerergesellen schon seit Jahrhunderten machen. In dieser Zeit darf der Wanderer nicht näher als 50 Kilometer an seine Heimatstadt kommen. Er zieht durch ganz Europa und arbeitet in verschiedenen Zimmereien mit. So lernt er eine Menge: Zum Beispiel, dass die Dachstühle in Norddeutschland ganz anders konstruiert werden müssen als in Bayern. Am Meer müssen sie dem Wind standhalten, in den Bergen dem Schnee. Allerdings geht ein wandernder Zimmerer heute nicht mehr alles zu Fuß. Oft kommt er auch per Anhalter weiter. Oder, wenn er gerade Geld hat, auch mit dem Zug oder dem Bus. Und wenn er kein Geld mehr hat, dann kennt er einen tollen Spruch, mit dem er um Unterstützung bittet.
Heutzutage gehen nicht mehr viele Zimmerer auf Wanderschaft. Ernst Merk hat es getan, und Patrick und Christian haben ihm Löcher in den Bauch gefragt.
Viele Sprichwörter stammen aus dem Handwerk. Wolfgang, Stefan und Thomas erklären euch, was es mit zwei Redenarten auf sich hat, die wir alle kennen.
Die Zimmerer-Ausbildung dauert drei Jahre. Das erste Jahr ist das sogenannte Berufsgrundschuljahr. Das verbringen die Auszubildenden in der Schule. Patrick und Christian sind gerade im ersten Lehrjahr und wissen, wie die Ausbildung an der Berufsschule läuft.
Mehr Informationen zur Zimmerer-Ausbildung findest du auf den Seiten der Berufsschule Amberg:
www.bsam.de/bs/bautechnik/zimmerer.php?activeID=Zimmerer
Der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmerer-Handwerks hat alles, was du wissen musst, wenn du Zimmerer werden willst, zusammengestellt:
www.zimmerer-ausbildung.de
Und wenn du wissen willst, wie die Bilder. Texte und Tonaufnahmen auf dieser Seite entstanden sind, dann schau dir das Projekt-Tagebuch an:
www.bsam.de/bs/bautechnik/aktuellb.php?pg=0&cmsnid=1624
