
Zeit ist Geld! Zeit heilt alle Wunden! Dein letztes Stündlein hat geschlagen! Wenn es um die Zeit geht, ist die Stunde des Uhrmachers gekommen. Uhrmacher sorgen unter anderem dafür, dass es bei jedem richtig tickt!
Schon vor 5.000 Jahren hat der Mensch die Zeit durch einfachste Erfindungen wie die Sonnenuhr abgelesen. Diese Uhren waren meist groß und brauchten ihren festen Platz. Im Gegensatz zu damals trägt heute fast jeder eine Uhr mit sich herum.
Während der Live-Präsentation unserer Ergebnisse haben wir Uhrmachermeister Michael Eberlein über Zeitgeschichte gefragt und auch geklärt, warum die meisten Uhren um das Handgelenk getragen werden.
Die Uhr ist nicht mehr aus unserem alltäglichen Leben wegzudenken.
Ob im Beruf oder in der Freizeit sind wir an die Zeit gebunden. Dennoch hat jeder Mensch seinen eigenen Bezug zur Zeit und zur Uhr. Deshalb zogen wir los, um Leute zu fragen ob sie überhaupt eine Uhr tragen und ob sie zu diesem Gebrauchsgegenstand einen Bezug haben.
Jede Uhr habt ihre eigene Geschichte. Es gibt viele verschiedene Modelle, Formen und Marken.
Doch alle Uhren sollten eine Gemeinsamkeit haben, sie sollten genau gehen.
Warum geht eine Uhr vor oder nach? Was steckt alles in einer Uhr?
Diesen Fragen sind Johanna, Michael und Aaron nachgegangen.
Die Aufgaben einer Uhr sind klar: Sie soll die Zeit genau anzeigen. Oft dient sie auch als Schmuck. Aber was macht nun ein Uhrmacher genau? Viele Menschen haben da sehr eigene Vorstellungen, wie die Umfrage von Tobias, Bahman und Jessica ergeben hat.
Hat das letzte Stündlein der Uhrmacher geschlagen?
Um die vielen Vorurteile aufzuklären, haben wir bei der Live-Präsentation mit dem Uhrmachermeister Günter Barkam gefragt, was ein Uhrmacher denn nun genau zu tun hat. Außerdem erklärt er, wie wichtig Erfahrung in diesem Beruf ist.
Die Berufsaussichten für Uhrmacher sind gut. Sogar sehr gut. Es gibt praktisch keine arbeitslosen Uhrmacher. Dafür aber Angebote von Firmen aus dem Ausland wie England oder der Schweiz.
Martin, Timo und Pascal haben mit Andrea Sitzmann von der Handwerkskammer und Uhrmachermeister Günter Barkam alle wichtigen Punkte zu Ausbildung und Aussichten kompakt zusammengefasst.
Für Uhren kann man viel Geld ausgeben!
Beliebt sind bei Sammlern teure Markenuhren, wie zum Beispiel eine diamantbesetzte Rolex oder eine Breitling mit einem besonders schönen Werk.
Da freut es den Käufer wenn er billig an solche Uhren kommt. Doch nur zu oft stellt sich das vermeintliche Schnäppchen als Fälschung heraus.
Anja, Alexandra und Christian haben nachgefragt, wie oft es solche Plagiate gibt und ob der Laie sie vielleicht doch gleich erkennen kann.
Eine Generalüberholung ist für Uhren wichtig. Dazu nimmt der Spezialist die Uhr mit in die Werkstatt. Dorthin darf sonst kaum jemand. Nur wenige Uhrmacher lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen.
Einen kleinen Einblick gibt uns Nico, der den Uhrmachermeister Joachim Zorn besucht hat.
Ein Uhrmachermeister repariert normalerweise viele Uhren: Armbanduhren, Taschenuhren, Pendeluhren und seltene Biedermeieruhren. In Rothenburg ob der Tauber haben wir jemanden gefunden, der sich mit nur einer Uhrenart beschäftigt: Mit der Turmuhr. Robert Dürr ist einer der letzten Turmuhrmacher in Deutschland und ein erfahrener Spezialist. Gerne war er bereit, unseren Reportern Tobias, Bahmann und Jessica Auskunft zu geben.
