
Was ist ein Metallbauer? Das wollten wir von Passanten auf der Straße wissen. Herausgekommen dabei ist: Viele haben gar keine Ahnung.
Ein Metallbauer ist für vieles zuständig: Er schraubt, bohrt, sägt, feilt und schweißt. Das heißt: Er muss mit zahlreichen Werkzeugen umgehen können. Bei unserer Reportage aus der Schulwerkstatt zeigen wir, dass für die Herstellung eines einzigen Kleiderhakens viele Werkzeuge nötig sind.

Wer schon einmal einen Nagel in die Wand gehämmert hat, weiß, wie schnell man sich dabei verletzen kann. Auch im Beruf des Metallbauers ist oft Vorsicht geboten beim Bohren am Standbohrgerät oder beim Schweißen mit dem Schweißgerät. Aufpassen allein reicht nicht - es gibt Schutzvorrichtungen und Regeln, die man einhalten muss. Fachlehrer Robert Brenninger klärt über Gefahren und Risiken im Beruf des Metallbauers auf.
Der Beruf des Metallbauers ist vielseitig. Er baut Tore, Treppen, Kleiderhaken, Geländer und vieles mehr. Dabei unterscheidet man zwischen der Fertigung der Teile in der Werkstatt und der Montage, die oft auf Baustellen abläuft. Wir zeigen anhand von zwei Firmen den Unterschied zwischen Fertigung und Montage.
Die Firma Schröfl in Germering ist eine bayerische Metallbaufirma. Doch für sie ist Globalisierung kein Fremdwort: Ein bayerischer Metallbauer muss sich auf dem Weltmarkt auskennen. Denn die Materialien wie Aluminium, Edelstahl oder Kupfer werden oft aus dem Ausland importiert. Und wenn die chinesischen Metallbauer den deutschen Schrott aufkaufen, dann hat das auch große Auswirkungen auf die Preise in Deutschland. In unserem Beitrag klärt uns die Firma Schröfl über die Herkunft und die Beschaffenheit der unterschiedlichen Materialien auf.
Wir haben es schon gehört: Wer Metallbauer werden will, muss sich auf viele Tätigkeitsfelder und zahlreiche Werkzeuge und Maschinen einstellen. Was macht einen guten Metallbauer aus? Welche Voraussetzungen muss er mitbringen? Das wollten wir in zwei Umfragen von Passanten auf der Straße und von Berufsschülern wissen.
Maschinen und Werkzeuge sind für den Beruf des Metallbauers unerlässlich. Doch das allein reicht nicht. Gefragt sind Kreativität und Phantasie - besonders wenn man als Metallbauer künstlerisch oder gestalterisch tätig sein will. Denn auch kunstvolle Gartentore, Balkongeländer oder geschmiedete Grabkreuze werden von Metallbauern gefertigt.
Wir haben uns in der Kunstschmiede Bergmeister umgehört und umgeschaut.
Wer seinen Meisterbrief im Metallbau geschafft hat, kann - wenn er will - seine eigene Werkstatt aufmachen. Und wer weiß, vielleicht wird eines Tages ein großes Unternehmen draus. Doch das sind nicht die einzigen Möglichkeiten, die uns später offen stehen. Lehrlingswart Michael Dopfer erklärt uns, welche Fort- und Weiterbildungsangebote es für uns Metallbauer gibt.
Hätten Sie es gewusst? Auch in der griechischen Sage gibt es schon einen Metallbauer: Es ist Hephaistos, der später vom Olymp geschleudert wurde. Wir durchleuchten die sagenhafte Geschichte unseres Handwerks von der Antike über das Mittelalter, von den Zünften bis heute. Und gut erklären kann das Alfred Weingartner, Fachbereichsleiter an der Berufschule für Metallbau und Technisches Zeichnen.
Unten im Keller der Berufsschule ist ein heißer Raum. Dort raucht es, dort riecht es nach Schweiß und Metall.
Es ist die Schmiede. Denn in unserem Job lernen wir auch das Schmieden richtig. Wie das geht, zeigt die nachfolgende Reportage:
Nach so vielen Informationen über den Beruf des Metallbauers hätten wir fast eines vergessen: Wer eine Lehrstelle haben will, muss sich beim Bewerbungsgespräch bewähren. So ein Gespräch läuft nicht immer gut. Das musste der folgende Bewerber erleben - sein Gespräch haben wir ganz heimlich mitgeschnitten.
