
Ein Kürschner ist ein Handwerker, der Tierfelle zu Pelzbekleidung verarbeitet.
Der Kürschner befasst sich jedoch nicht nur mit der Herstellung der Pelzteile sondern auch mit dem Kundenkontakt, dem Entwerfen von Modellen und Schnitten und dem Ausprobieren neuer Verarbeitungsmöglichkeiten.
Dieser Beruf ist sehr vielseitig und wird somit nie langweilig.
Gleichzeitig ist dieser Beruf selten und vielleicht deshalb auch nicht sehr bekannt. Diesen Eindruck hatten wir jedenfalls bei unserer Umfrage.
Am Anfang war es kalt und dunkel und das einzige was uns Menschen wärmte, waren Tierhäute und Felle. Aus diesem ersten praktischen Kleidungsstück hat sich im Lauf der Zeit ein sehr begehrter Modeartikel entwickelt.
Herr Geignetter, der Vorsitzende des Berufsbildungsausschusses weiß sehr viel über die Ausbildung und die beruflichen Perspektiven und hat mit Alice und Natalie darüber gesprochen.
In diesem Interview erhalten Sie einige interessante Einblicke über die Kürschnerlehre.
Frau Kollross, die Lehrerin der Kürschnerklasse in der Berufsschule I in Fürth führte ein Gespräch mit Tamara in Bezug auf die Ausbildung, die Fähigkeiten, welche man als Voraussetzung braucht. Ebenso sprachen sie über das Washingtoner Artenschutzabkommen.

Was denken Sie, wie viele Arbeitsschritte nötig sind um von einem Fell zum fertigen Kleidungsstück zu kommen? Zwei oder Drei ... wir klären auf!

In der folgenden Dokumentation verfolgt und erklärt die gesamte Kürschnerklasse die einzelnen und teilweise sehr aufwendigen Arbeitsschritte. Angefangenen bei den einzelnen Fellen bis hin zur letzten Anprobe des Kunden.
Hätten Sie geglaubt, dass 800 000 Tonnen Altkleider jährlich in Deutschland weggeworfen werden - und dass Pelz kaum dabei ist. Er kann nämlich von Ihrem Kürschner zu einem topmodernen Pelzteil umgearbeitet werden.
Diese Arbeit nennt man Umarbeitung oder auch Pelzrecyceling.
Viele Menschen sind mit der Farbe und der Haarbeschaffenheit ihrer Pelze nicht zufrieden. Doch auch daran können wir als Kürscher etwas ändern. Wir haben nämlich auch die Möglichkeiten die Pelze zu veredeln. Das bedeutet, die Pelze können gefärbt werden, gerupft, geschoren, man kann sie von der Lederseite nappieren, d. h. Das Leder wird mit eine sehr dünnen Gummiähnlichen Schickt überzogen. Somit wird dem gesamten Teil ein ganz neues Gesicht verliehen.
Friederike und Martha habe mit Herrn Geignetter zu Thema ein Interview geführt.
Unsere Mitschülerinnen Mandy, Anika und Olesja durften exklusiv hinter die Kulissen des Pelzhauses Raab & Metz in Nürnberg blicken. Dabei haben sie durch ein Interview mit dem Kürschnermeister Herrn Metz erfahren wie sich die Pelzmode und der Kundenstamm aus seiner Sicht in den vergangenen Jahren gewandelt hat.
Ein Rundgang durch sein Atelier verschaffte ihnen außerdem einen Einblick in die Trends der neusten Modesaison, die dieses Jahr sehr Farbenfroh ausfällt.
Seit fünf Jahren gibt es nun schon den Designwettbewerb der jungen Auszubildenden des deutschen Kürschnerhandwerks. Die Lehrlinge haben die Chance, bei diesem Wettbewerb die Fähigkeiten, die sie in den drei Jahren gelernt haben unter Beweis zu stellen.
Zu den Plätzen Eins bis Drei gab es erstmalig einen Zusatzpreis für die Schnitttechnik. Zu den Platzierten gehören 1. Martha Hunger; 2. Friederike Freese und 3. Mandy Hengy. Der Zusatzpreis ging dieses Jahr an Anika Krebs.
Die Urkunden wurden diesmal von dem Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses Mattias Geignetter überreicht.
Mehr Informationen zu dem Beruf findet Ihr unter diesen Links:
www.kuerschner-innung.de