
Um herauszufinden wie viele Leute wirklich etwas über Hauswirtschaft wissen, starteten wir im Donau-Einkaufszentrum in Regensburg eine Umfrage. Wir waren erstaunt, was den Leuten neben den beliebten Antworten kochen, waschen, putzen sonst noch über unseren Ausbildungsberuf eingefallen ist.
Die Technik spielt auch in der Hauswirtschaft eine immer größere Rolle. Moderne Maschinen wie Wäschetrockner und Mikrowelle erleichtern uns heute die Arbeit. Früher war es ein harter und oft steiniger Weg, um den Haushalt auf Vordermann zu bringen. Bianca und Andrea haben Getraud Piechelmeier ausgefragt. Sie hat in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ihre Ausbildung zur Hauswirtschafterin auf einem Bauernhof gemacht.
Dort ging es ganz anders zu als bei und heute in der Berufsfachschule.

Nicht alle Hauswirtschafterinnen arbeiten in einer Großküche. Regina kümmert sich seit bald drei Jahren um einen Privathaushalt.
Die Eltern sind oft unterwegs, so dass Regina neben dem Haushalt auch viel Zeit mit den drei Kindern verbringt. Dennoch hat sie sich für Teresa, Scarlet, Lucia, Franziska Zeit genommen und neben vielen Informationen rund um den Beruf der staatlich geprüften Hauswirtschafterin auch einige lustige Geschichten aus ihrem Alltag erzählt.
Hauswirtschafterinnen gibt es schon sehr lange. Der Beruf gilt als einer der ältesten Frauenberufe. Aber es gibt auch immer mehr Jungs, die sich als Hauswirtschafter ausbilden lassen.
Anna, Ramona, Franziska, Theresa und Max wollten wissen, warum sich junge Leute auch heute noch für diesen Beruf begeistern können.
Hauswirtschafter sorgen auch in vielen Kantinen für leckeres Essen und Trinken.
Das ist wichtig für zufriedene Mitarbeiter - kann aber vor allem bei großen Betrieben auch richtig stressig werden.
Elena, Melanie und Josef haben sich von Franz Werkmann die Siemenskantine in Regensburg zeigen lassen.
Die Regensburger Uni-Mensa kann mit so manchem Großunternehmen mithalten. Bis zu 5.000 Studenten und Professoren essen sich dort täglich preisgünstig satt.
Frau Kammermeier arbeitet hier schon seit der Eröffnung. Das ist inzwischen fast 40 Jahre her. Daniela, Steffi und Christopher haben ihr bei der Arbeit zugeschaut.
Das kann nicht jeder! Hauswirtschafterinnen kennen viele alte Tricks. Isabelle, Julia, Melanie und Lisa haben einige davon gesammelt.
Nach der Ausbildung zur Hauswirtschafterin gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer gern mit Kindern arbeitet, wird vielleicht Fachlehrerin für Hauswirtschaft und Handarbeit. Diätassistentin ist eine weitere Möglichkeit oder "Mama auf Zeit" als Familienpflegerin.
Um eine Karriere als hauswirtschaftliche Betriebsleiterin zu starten, studiert man an der Fachakademie für Hauswirtschaft. Melanie, Madeline, Anne und Christine haben sich darüber bei Frau Lehner und Frau Schoirer informiert.
Wer kocht wohl für Harry Potter, Hermine Granger oder Drako Malfoy? Auch in Hogwarts gibt es sicher eine Hauswirtschafterin - wie in den meisten Internaten.
Die vom Studienseminar St. Emmeram in Regensburg heißt Frau Winter. Sie zaubert jeden Tag das Essen für die rund 50 Schüler auf den Tisch. Melanie, Madeline, Anne und Christine waren bei ihr und haben festgestellt, dass es ganz schön schwierig ist, es allen Recht zu machen.
Hauswirtschafterinnen haben viel zu tun und sind oft im Stress. Es war gar nicht so einfach, sie in einer ruhigen Minute zu erwischen, damit wir sie ausfragen konnten. Begleitet Corinna und Daniela bei ihrem Versuch, für ein Interview eine erfahrene Hauswirtschafterin zu erreichen. Wir wären beinahe daran verzweifelt - konnten aber am Schluss schon wieder darüber lachen.
Created by Ramona Fuchs und Franziska Deml
Hauswirtschafterinnen arbeiten in Großküchen wie Mensen und Kantinen, betreuen Privathaushalte, Kinder im Internat oder Senioren im Altenheim - aber sie können viel mehr als nur Putzen und Kochen!
Die typischen Aufgaben einer Hauswirtschafterin sind Bestandteil unserer Ausbildung. Im Lehrplan steht zum Beispiel:
Unsere Ausbildung ist eine schulische Ausbildung mit Theorie- und Praxisfächern. Neben putzen, waschen oder kochen kommen auch Fächer wie Gestalten, Werken, Textilarbeit und auch Theoriefächer wie Deutsch/Englisch, Räume und Textilien und viele mehr hinzu.
Es gibt verschiedene Ausbildungswege:
Im Zweig I erfolgt nach zwei Jahren eine Zwischenprüfung zur Hauswirtschaftshelferin, danach kannst du dich dann entscheiden ob du weiterhin die Schule besuchen oder ins Berufsleben treten willst.
Wenn dir gefällt was du hier hörst, dir kochen Spaß macht und du gerne praktisch arbeitest, dann ist das vielleicht genau das Richtige für dich!
